Degen DE1103

30. November 2007

Mein neues Spielzeug ist seit ein paar Tagen da:


Ende vergangener Woche habe ich mir den Degen DE1103 via Ebay aus China bestellt, keine Woche später liegt das Gerät nun vor mir – und zwar für etwa 60% des Preises der hier in Deutschland veranschlagt wird. Das Gerät ist kleiner und kompakter als der Sangean ATS909W. Der erste Negativpunkt bei dem Gerät ist die Lautstärkeregelung. Der Empfänger verfügt über einen Drehknopf (auf der rechte Gehäuseseite). Er dient sowohl zur Frequenzabstimmung, lässt sich aber auch durch einen Tastendruck zur Regulierung der Lautstärke.

Frequenzbereiche:

UKW 76,0 – 108,0 MHz
MW 520 – 1710 kHz
LW 100 – 519 kHz
KW 1711 – 29999 kHz

Auf der grossen Skala sind (wie bei einem analogen Weltempfänger) alle Bänder nebeneiander aufgeführt, der LCD-Balken wandert wie ein zeiger über die einzelnen Frequenzbereiche. Ganz oben befindet sich eine digitale Frequenzanzeige.

Die Empfangseigenschaften bei dem Gerät sind nicht von schlechten Eltern! Der DE1103 ist großsignalfest, lediglich ein Mischprodukt kann ich auf 100,2 MHz empfangen. Der ATS909W zaubert mehr Mischprodukte ins UKW-Band. Auch die Trennschärfe ist klasse. So kann ich z.B. SWR1 RP auf 89,8 MHz empfangen, während die 89,7 MHz mit WDR3 in Ortssenderstärke belegt ist. Das Gleiche gilt für den Empfang von HR2 auf 99,6 (neben Ibbenbüren 99,5) und Radio Gütersloh auf 106,8 (neben Langenberg auf 106,7). Alles weitere muss ich noch testen.

Auf der Mittelwelle kann ich trotz Störnebel in der Wohnung tagsüber Radio538 auf 891 kHz empfangen (die kurzen Tage und die längere Dunkelheit spielen hier natürlich eine Rolle). Oberhalb von 1600 MHz lassen sich abends Piratensender aus den Niederlanden und dem Balkan empfangen, der ATS gibt im Direktvergleich keinen Ton von sich. Das gleiche Phänomen kann ich im 48 Meter.-Band beobachten.

Mit dem Gerät habe ich einen kompakten und trennscharfen Empfänger mit dem Bandscans und Tropo sicher noch viel mehr Spass machen!

Advertisements